Wir über uns

Der Freundeskreis Mensch ist vielfältig. Am deutlichsten wird dies in seinen umfangreichen Angeboten, die sich aus dem Bedarf der Menschen in der Region heraus entwickelt haben. Diese haben wir Ihnen in folgenden drei Hauptkategorien zusammengestellt:

Unsere Aufgabe

Aufgabe und Ziel des Vereins ist, die bestmögliche Hilfe für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung im Landkreis Tübingen anzubieten. Zu diesem Zweck bieten wir verschiedene Unterstützungs- und Assistenzangebote wie Werkstätten, integrative Arbeit, Wohneinrichtungen sowie auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Beratungs- und Betreuungsdienste an.

Unsere Angebote ermöglichen die weitestgehend selbstbestimmte Teilhabe der betroffenen Menschen an Gesellschaft und Arbeitsleben. Als Diakonischer Träger basiert unser Denken und Handeln auf dem christlich-humanistischen Menschenbild; dabei sind wir für Menschen aller Glaubensrichtungen offen.

Fakten

  • Der Freundeskreis Mensch hat seinen Hauptsitz in der Robert-Bosch-Str. 25 in Gomaringen. 
  • Die verschiedenen Angebote und Dienste liegen dezentral in Tübingen, Rottenburg, Mössingen und anderen Orten im Landkreis Tübingen.
  • Der Freundeskreis Mensch hat – teilweise in Gemeinschaft mit anderen Trägern – eine freiwillige Versorgungsverpflichtung für geistig und mehrfachbehinderte sowie psychisch erkrankte Tübinger Bürger übernommen und ist deshalb im gesamten Landkreis Tübingen aktiv.
  • Der Freundeskreis Mensch beschäftigt etwa 300 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ergänzend eine Reihe von Mitarbeitern auf Zeit (FSJ-ler, BFD-ler, Schüler/innen, Praktikant/innen) und Honorarkräfte.
  • Vom Freundeskreis Mensch werden etwa 800 erwachsene Menschen mit Behinderung regelmäßig betreut.

Was uns im Landkreis auszeichnet

  • Der Freundeskreis Mensch ist aus dem bestehenden regionalen Bedarf entstanden. Es sollten oder mussten Lücken in der Versorgung, Unterstützung oder Beratung geschlossen werden.
  • Maßgebend waren und sind oft die Angehörigen.
  • Unser Handeln erfolgt bewusst für das, was nötig ist. Was andere schon machten, werden wir nicht selbst machen.
  • Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen Anbietern in der Region ist für uns selbstverständlich.
  • Unsere Weiterentwicklungen ergeben sich nur aus dem tatsächlichen Bedarf.
  • Unsere Angebote sind „maßgeschneidert” für den Landkreis Tübingen. Wir wissen, was in unserer Region geschieht.
  • Wir sind stark vernetzt in den Gemeinden und nutzen die bestehenden Angebote, z.B. von Kirchengemeinden, Diakoniestationen usw. mit. Diese Vernetzung wird sich zukünftig weiter verstärken.

Wenn Sie Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, bei den Ansprechpartnern des jeweiligen Bereiches direkt nachzufragen.

Unsere Geschichte

Wie bei vielen Einrichtungen und Aktivitäten für Menschen mit Behinderung stand auch hier am Anfang die Selbsthilfe betroffener und engagierter Eltern und ein beispielhafter Einsatz von Einzelpersonen, die nach Wegen und Möglichkeiten suchten, angemessenen und wohnortnahe Förder- und Assistenzangebote für ihre Angehörigen und Mitbürger zu schaffen.

Aus diesem „Freundeskreis Mensch“ heraus entwickelte sich der Verein über die anfängliche Intention der Schaffung der ersten Werkstattplätze im Landkreis Tübingen hinaus zu einem Träger mit mittlerweile vielfältigen Aufgaben und entsprechenden Angeboten.

Meilensteine

2019

  • Eröffnung Gemeindepsychiatrisches Zentrum in der Eisenbahnstraße 61, Tübingen.
    Unter einem Dach vereint: Ambulant Betreutes Wohnen (ABW P), Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) und Tagesstätte AKKU

2018

  • Baubeginn des neuen Wohnangebotes Bahnhofstraße als Ersatz für das in die Jahre gekommene Wohnhaus Grundstraße in Gomaringen
  • Realisierung integriert in ein Wohn- und Geschäftshaus der Kreisbau Tübingen

2017

  • Eröffnung Café Stadtgespräch in der Stadtbibliothek in Rottenburg am Neckar

2016

  • Anpassung der Organisationsstruktur an die künftigen Anforderungen hinsichtlich Sozialraumorientierung und Inklusion
  • neuer Förder- und Betreuungsbereich in Rottenburg (Anbau) und Angliederung in den Werkstatt-Bereich,
    Felix-Wankel-Straße

2013

  • Start des Mobilitätsprojektes „MOVE“
  • Umbau und Erweiterung Wohnhaus Altenbach in Mössingen-Öschingen

2012

  • Zuverdienstprojekt in Tübingen
  • Öffnung der Mitgliedschaft in den Verein

2011

  • Namensänderung in Freundeskreis Mensch
  • Modernisierung Umbau WfbM Gomaringen

2010

  • Assistenzzentrum Tübingen, Christophstraße 11 eröffnet

2007

  • Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit hohem Hilfebedarf in Rottenburg und Tübingen,
    seit 2011 auch in Gomaringen

Oktober 2006

  • Stationäre und ambulante Versorgung für psychisch kranke Menschen im Lotte-Zimmer-Haus, Gölzstraße 1 in Tübingen

Juni 2006

  • Novellierung der Satzung und Anpassung der Organisationsstruktur an die derzeitigen und zukünftigen Anforderungen

Seit 2004

  • Öffnung, Differenzierung und Erweiterung der Arbeitspalette für den Personenkreis der psychisch kranken Menschen, Sozialpsychiatrischer Dienst, Tagesstätte AKKU

1998/1999

  • Neue Angebote dezentralisiert im Landkreis:
    Wohnheim Dätzweg Rottenburg, WfbM Förder- und Betreuungsgruppen Rottenburg, Reha-Werkstatt Tübingen, Integrationsbetrieb Gaststätte Loretto Tübingen

Seit Beginn der 90erJahre

  • Etablierung von ambulanten Wohnangeboten sowie Arbeitsangeboten außerhalb der Werkstatt für Firmen und Integrationsprojekte

Mitte 1986

  • Erste Angebote des familienunterstützenden Dienstes und dem Gründung der Offenen Hilfen

Seit Mitte der 80erJahre

  • Bedarfsabhängiger und dezentraler Ausbau der Beschäftigungs-, Förder- und Wohnangebote im gesamten Landkreis

Januar 1985

  • Schaffung der ersten Wohnangebote für Werkstattbesucher

Januar 1980

  • Das erste Ziel ist erreicht:
    Die Werkstätte für Behinderte wird in Gomaringen für den ganzen Landkreis mit 180 Plätzen eingeweiht.

Februar 1974

  • Der Verein tritt dem Diakonischen Werk als seinem Dachverband bei.

14. November 1972

  • Gründung des „Freundeskreis Mensches der beschützenden Werk- und Heimstätte für Behinderte e.V.“. Entstanden aus Initiation von Eltern: Erster Standort in der Köllestraße in Tübingen, dann Pfrondorf und Gomaringen.